+++ 23.11.2007 Bestellungen für den Günter-Rössler-Kalender 2008 bitte formlos per Mail an DAS MAGAZIN (siehe Kontakt) oder Telefon: 030/ 48496230. Das gute Stück kostet 36 Euro zzgl. 6 Euro Versand. Adresse und gwünschte Zahlunsgweise bitte angeben. +++  
  KULTOURPLAN
 

Kunst
Mall statt Museum

In seiner monatlichen Kolumne betrachtet André Meier kritisch und ironisch die aktuellen Kunstangebote. - Diesmal wünscht er sich ambitioniertere Architektur in Innenstädten

 
Vielleicht ist die Shoppingmall, also der überdachte Einkaufstempel, tatsächlich die adäquateste architektonische Entsprechung unserer pluralistischen Gesellschaft. Idealerweise funktioniert sie wie die Parteiendemokratie. Nur dass man hier nicht erst um unsere Stimme, sondern gleich um unser Geld buhlt. Der Kunde wird so lange mit Heilsversprechungen bombardiert, bis er schließlich seine Kreditkarte über die Ladenth
 
 
 
 KUNST-KULTOUR
 Bernried
Künstler & Reklame
Sie werben für Nachtclubs, Bücher und Milch und sind doch Kunstwerke. Die Plakate der Belle Époque überzeugen mit ihren Gesten und den Geschichten, die sie erzählen. Künstler Lothar-Günther Buchheim (1918-2007) sammelte die Blätter der Jahrhundertwende auf Pariser Märkten und in Museen. 60 der Grafiken sind jetzt am Starnberger See zu sehen. »Belle Époque«. Toulouse-Lautrec, Chéret, Steinlen und weitere Meister französischer Plakatkunst, bis 30.3., Buchheim Museum der Phantasie, Am Hirschgarten 1, Bernried am Starnberger See, Tel.: 081 58 / 997 00
 Dresden
Blick auf das Ende
Die Chiffren des Todes sind überall erkennbar, an einem Hennensarg in Ghana, in der hyperrealistischen Plastination einer Leiche, bei der Trauer um die eigene Mutter. Das Dresdener Hygiene-Museum dokumentiert den Umgang zeitgenössischer Künstler mit dem Ende des Lebens jenseits von funkelnden Totenköpfen auf T-Shirts. Reichlich unverblümt sind die Werke, fern von jeder aufgesetzten Lässigkeit der aktuellen Mode. »Six feet under – Autopsie unseres Umgangs mit Toten«, bis 30.3., Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, Tel.: 03 51 / 484 64 00
 Düsseldorf
Raumarbeiter
Mythen ranken sich um Blinky Palermo alias Peter Heisterkamp. Den Künstlernamen wählte er in Anlehnung an einen bekannten Mafioso und Boxpromoter. Er starb 1977 im Alter von 33 Jahren. Als Beuys-Schüler hatte er sich demonstrativ vom klassischen Tafelbild verabschiedet und hinterließ Stoff-, Wand- und Metallarbeiten, die sich gängigen Ismen nur schwer zuordnen lassen. Eine Ausstellung seines Gesamtwerks erinnert jetzt an den Mann mit Hut und Sonnenbrille. »Palermo«, bis 20.1., Kunsthalle Düsseldorf, Grabbpelatz 4, Tel.: 02 11 / 899 62 43
 
 
 
Ausgabe 12/2007 ab sofort an Ihrem Kiosk  
  Im Dezember-MAGAZIN geht es um »gutes Benehmen«. Immer wieder gern diskutiert: die Frage der richtigen Begrüßung. Wie hätten Sie's gern?  
   
  Küsschen links & rechts  
  saloppes »Hallo«  
  Handschlag  
  »Give me five«