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Robert Siodmak
Robert Siodmak gründete 1924 Das Magazin , verschwand jedoch bald wieder aus dem Impressum und arbeitete als Filmautor und Cutter. Im Jahr 1930 sorgte er für Aufsehen - als Regisseur des Films "Menschen am Sonntag", den er gemeinsam mit Edgar Ulmer, Billy Wilder und Fred Zinnemann realisiert hatte. Weitere Ufa-Filme folgten: Abschied (So sind die Menschen, 1930), Der Mann, der seinen Mörder sucht (1931) mit Heinz Rühmann und Quick (1932) mit Hans Albers.
Nachdem er 1939 in die USA emigriert war, avancierte Siodmak zu einem der führenden Regisseure. Er drehte unter anderem Streifen wie Sohn von Dracula (1943), Der schwarze Spiegel (1946), und Die Wendeltreppe (1945). Nach seiner Rückkehr nach Europa arbeitete er zunächstb in Italien, anschließend in der Bundesrepublik. Es entstanden Filme wie Die Ratten (1955), Dorothea Angermann (1958), Mein Schulfreund (1960), Der Schatz der Azteken (1965) und Die Pyramide des Sonnengottes (1966).
Robert Siodmak war oft auf der Suche nach jungen Schauspieltalenten. So besetzte er Brigitte Horney und verhalf Heinz Rühmann zu seiner ersten Titelrolle. Er war der Entdecker von Burt Lancaster, mit dem er in vielen Filmen zusammenarbeitete. In dem Film Nachts, wenn der Teufel kam (1957) spielte der damals noch unbekannte Mario Adorf. Als Hauptdarstellerinnen inszenierte Siodmak unter anderen Ava Gardner, Olivia de Havilland oder Barbara Stanwyck.
Mehr über Robert Siodmak:
Siodmak Bros. Robert und Curt Siodmak. Berlin, Paris, London, Wolfgang
Jacobsen, Hans H. Prinzler, Argon, Berlin: 1998
Quellen:
Das Magazin Spezial, 75 Jahre Die Lust zu Lesen
Robert Siodmak: www.prisma-online.de
Geschichte des Films, Jerzy Toeplitz, Henschelverlag, Berlin: 1976
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